Acryl ein
Material ...
Acrylglas
wird mit dem Laser durch "Verdampfen" geschnitten. Die absorbierte
Laserstrahlung induziert einen physikalischen Phasenübergang von fest über
flüssig zu gasförmig bei nur sehr geringer chemischer Zersetzung.
Die gasförmige Phase ist farblos, von intensivem Geruch, leicht entflammbar
und brennt mit einer gelben, rußigen Flamme. Ein sanfter Strom aus Luft
oder Stickstoff bläst das Gas aus der Schnittzone und verhindert die Entzündung.


Der
Luftstrom führt gleichzeitig dazu, dass der dünne Film aus verflüssigtem
Acryl auf der Schnittkante wie Farbe trocknet und zu der glatten, flachen und
vor allem durchscheinenden Schnittkante führt, die sonst nur durch Flammpolieren
erreicht wird. Ist der Luftstrom zu stark (turbulent), wird der Flüssigkeitsfilm
gestört und die Schnittfläche wird matt und stumpf. Zusatzstoffe,
die die Farbe des Acrylglases und weitere Eigenschaften ändern, beeinflussen
den Schnittprozess, wodurch die glänzende Schnittkante verloren gehen kann.
Wegen der hohen Entflammbarkeit der entstehenden Dämpfe ist ein effizientes
Absaugsystem unverzichtbar.
Die benötigte Laserleistung variiert zwischen 200W und 350W.
... wie für
die Laserbearbeitung geschaffen