Holz – einer der ersten mit Laser...
Durch die absorbierte Laserstrahlung werden die chemischen Bindungen des Holzes aufgebrochen und die Zellulosemoleküle in ihre Einzelbestandteile zerlegt (Schneiden durch chemische Zersetzung), was zu einem kohlenstoffhaltigen Rauch und Wasserdampf führt. Während die Ober- und Unterseite des Werkstückes unverändert bleiben, wird die Schnittfläche durch eine dünne Schicht Kohlenstoff dunkel eingefärbt. Die Dunkelfärbung hängt stark von dem verwendeten Holz ab und kann durch einen Luftstrom hohen Druckes, der beim Schneiden in den Schnittspalt geblasen wird, vermindert werden.

Schnittgeschwindigkeit und Schnittqualität kann von Charge zu Charge und sogar innerhalb eines Brettes (unterschiedliche Holzdichte, Astlöcher, Wassergehalt) leicht schwanken. Sperrholz ist wesentlich homogener als "Naturholz" und der Schneidprozess gleichmäßiger.
Holz mit hohem Harzgehalt oder Sperrholz mit phenolhaltigem Leim ("dunkle" Verleimung), ist für die Laserbearbeitung eher ungeeignet, "lasergeeignetes" Holz ist aber bei den meisten Händlern erhältlich.
Im Furniergewerbe werden bis zu 100W Laserleistung verwendet, ansonsten bis zu 500W Laserleistung.
... industriell bearbeiteten Werkstoffe